Service

Für eine reibungslose Zusammenarbeit und ein optimales Ergebnis beachten Sie bitte die folgenden Hinweise und Spezifikationen:

Beim Authoring bzw. der Anlieferung des Masters (Layer 0 und Layer 1) ist grundsätzlich darauf zu achten, dass ein (Pre-)Master nicht über den maximalen Radius von 57,50 mm hinaus beschrieben werden darf, sonst kann die digiCon AG keine Gewährleistung bzgl. der Lauffähigkeit übernehmen.

Hierzu einige Details: Bei einer DVD beginnt der BLI 0/1 (Begin Lead In, Layer 0/1) gemäß Philips-Spezifikation bei einem Radius von 23,80 mm (bis 24,10 mm) und endet bei 57,50 mm. Analog bei einer CD.

Darüber hinaus könnte man zwar Datenspuren mit Pits & Lands beschreiben, jedoch wird dann eine Disc 'Out of Specification' produziert, deshalb kann keine Gewährleistung bzgl. der Lauffähigkeit übernommen werden. Wir bitten unsere Kunden deshalb, das Authoring-Studio anzuweisen, diese Spezifikation einzuhalten.

Bei recordable Medien bitte nur höherwertige Marken-Rohlinge verwenden, Premaster müssen sauber und unbeschädigt sein. Beschädigungen (Fingerabdrücke, Kratzer, Staub) können die Qualität stark beeinträchtigen und zu Unlesbarkeit führen. Zur Beschriftung der Premaster nur speziell geeignete Stifte verwenden. Für den Versand sollten geeignete Verpackung verwendet werden.

Master CD
Um Ihre CD pressen zu lassen, schicken Sie uns bitte ein Master als CD-R. Dieses replizieren wir dann 1:1, wenn wir Ihre CD pressen. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Master CD gleich das gewünschte Format hat. Z.B. im Falle einer Musik-CD sollte in Ihren Brennprogramm das Format Audio-CD gewählt werden. Dementsprechend können wir keine "offenen" Daten wie z.B. WAV-Dateien für eine CD-Audio-Produktion verwenden. Bei besonders eiligen CD Produktionen können Sie uns auch diese Daten nach Absprache und als gezipptes Image auf unseren Server übertragen. Zur Erzeugung eines Images können Sie Programme wie Nero oder Toast(Mac) verwenden.

Master DVD
Um Ihre DVD herstellen zu lassen, schicken Sie uns bitte ein Master als DVD-R. Dieses replizieren wir dann 1:1, wenn wir Ihre DVD produzieren. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Master DVD gleich das gewünschte Format hat. Z.B. im Falle einer Video-DVD sollte in Ihren Brennprogramm das Format Video-DVD gewählt werden. Dementsprechend können wir keine "offenen" Daten wie z.B. mpeg-Dateien für eine DVD-Video-Produktion verwenden. Bei besonders eiligen DVD Produktionen können Sie uns auch diese Daten nach Absprache und als gezipptes Image auf unseren Server übertragen. Zur Erzeugung eines Images können Sie Programme wie Nero oder Toast(Mac) verwenden.

Sie können uns Ihre Masterdaten per Datenupload, auf CD/DVD oder USB-Datenträger zur Verfügung stellen. Um die Daten zuordnen zu können, sollte diese die Angebotsnummer oder unsere Variante aufweisen (finden Sie Beide in Ihrem Angebot).

Daten-Upload
Dies ist die schnellste Möglichkeit des Datentransfers. Gerne stellen wir Ihnen einen Zugang auf unserem Onlinespeicher zur Verfügung. Ihre Zugangsdaten erhalten Sie von Ihrem digiCon Sales Manager. Um Übertragungsfehler auszuschließen sollten die Masterdaten gezippt und/oder mit einer Prüfsumme versehen werden. Das zur Prüfsummenerstellung erforderliche Tool (z.B. MD5SUMMER) kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

CD/DVD recordable
CD/DVD-Rohlinge müssen abgeschlossen sein und dürfen keinen Kopierschutz enthalten. Dual-Layer-Disc als Vorlage für DVD-9-Produktion ist möglich. Eine DVD-5 sollte nicht mehr als 2219271 Sektoren haben. Das gilt auch für beide Layer einer DVD-10. Die Layer einer DVD-9 dürfen nicht mehr als 2024335 Sektoren haben, um auf 57,5 mm zu kommen. Mögliche Formate: DVD+R, DVD-R, DVD+RW, DVD-RW, CD-R, CD-RW, DL DVD+R

CD/DVD prerecorded
CDs und DVDs dürfen keinen Kopierschutz enthalten. Mögliche Formate: DVD-5, DVD-9, DVD-10, CD-ROM, Audio-CD

USB-Datenträger
Gerne können Sie uns Ihre Daten auch per USB-Datenträger (Stick oder Festplatte) zuschicken. Diese erhalten Sie nach der Produktion selbsverständlich wieder zurück.

EAN-Code
Mit dem EAN-Barcode kann die 8- bzw. 13-stellige Globale Artikelnummer (GTIN) verschlüsselt werden. Damit kann die Artikelnummer automatisch erfasst und verarbeitet werden,  z. B. an der Kasse, im Lager oder beim Wareneingang. Sofern Ihre CD/DVD im Handel vertrieben werden soll, ist ein aufgedruckter EAN-Code pflicht. Wer in Deutschland einen EAN-Code beantragen möchte, kann dies über die GS1 Germany GmbH tun. Wenn Sie für Ihre Produktion nur einmalig einen EAN-Code benötigen, finden Sie bei Google genügend Händler, bei denen man einen EAN-Code erwerben kann.

LC-Code
Der Labelcode (LC) ist eine vier- bzw. fünfstellige Kennziffer, die von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) auf Antrag und an Mitglieder kostenlos für die Kennzeichnung von Tonträgern vergeben wird. Jedes eingetragene Plattenlabel hat einen eigenen Labelcode. Tonträger, die unter einem solchen Label erscheinen, tragen den entsprechenden Code als Aufdruck. Bei Verwendung in einer Hörfunk- oder Fernsehsendung kann die Sendeanstalt anhand des Labelcodes mit dem Label über die GVL abrechnen.

ISRC-Code
Der ISRC ist eine zwölfstellige, internationale, digitale Kennung für Titel/Tracks auf Ton- und Bildaufnahmen, die die eindeutige Zuordnung eines Titels/Tracks zu einer Firma ermöglichen. Der ISRC wird im Subcode digitaler Aufnahmen unhörbar mitgeführt und kann zur Vergütung von Lizenzgebühren verwendet werden.

Jede Firma, die den ISRC einsetzen will, benötigt den sogenannten Erstinhaberschlüssel, der vom Bundesverband Musikindustrie e.V. vergeben wird. Der Erstinhaberschlüssel kann für beliebig viele Produktionen verwendet werden. Der ISRC wird während des Premastering-Prozesses auf dem Master codiert. Jede gängige Mastering-Software bietet in der Regel Funktionen an, um den ISRC in den Subcode einzubauen.

Die Autoren bzw. Urheberrechte werden in jedem Land von einer eigenen Wahrnehmungsgesellschaft kontrolliert und abgerechnet. Diese sind weltweit miteinander vernetzt, damit eine Vergütung von Autoren- bzw. Urheberlizenzerlösen gewährleistet ist.

Die Produktion muss der Wahrnehmungsgesellschaft in dem Land des Auftraggebers/Anmelders gemeldet werden. Da die Produktion erst nach "Freigabe" der Wahrnehmungsgesellschaft starten kann, sollte die Meldung möglichst früh in die Wege geleitet werden. 

Wir werden Ihnen nach Auftragserteilung ein Formular senden, in dem Sie uns bestätigen, dass Sie die Produktion bei der Verwertungsgesellschaft angemeldet haben oder es sich um eine lizenzfreie Produktion handelt. Dadurch können wir mit ersten Produktionsschritten beginnen, ohne dass uns eine Freigabe der GEMA vorliegt. Lizenzfrei bedeutet, dass die Urheber bzw. Autoren nicht Mitglieder von Wahrnehmungsgesellschaften sind.

Sollten Autoren und Urheber einer solchen Gesellschaft angeschlossen sein, wird entsprechend der Anzahl der Titel sowie des Verwendungszweckes der Produktion von der Wahrnehmungsgesellschaft eine Lizenzgebühr pro gefertigter CD/DVD erhoben. Häufig wird die Lizenzgebühr vor Erteilung einer Freistellung von der Wahrnehmungsgesellschaft erhoben und die Freistellung wird erst erteilt, wenn die Rechnung beglichen wurde.

Keine GEMA-Freistellung benötigen wir, wenn Sie oder der Anmelder/Auftraggeber selbst einen Werksvertrag bei der Wahrnehmungsgesellschaft haben.

Die Produktions-Freistellung können Sie bei der Wahrnehmungsgesellschaft Ihres Landes beauftragen. Auf den Webseiten stehen entsprechende Formulare zur Verfügung:

Rechte an Ton- und Videoaufnahmen
Vor Vervielfältigung eines Mediums sollten die Rechte an den Inhalten geklärt sein. Das Recht, die Ton oder Video Aufnahme, oder Teile davon zu vervielfältigen hat alleine der Eigentümer oder der Lizenznehmer dieser Aufnahme. Sollten Sie also weder Eigentümer noch zur Vervielfältigung autorisierter Lizenznehmer sein, so bedarf diese einer eindeutigen Überprüfung der Rechtslage dahingehend, dass Sie sich die Rechte zur Vervielfältigung sämtlicher inhaltlicher Bestandteile des Mediums von den Rechteinhabern schriftlich bestätigen lassen. So muss z.b. jede Musikpassage in einer CD-Rom Anwendung oder einem Film, unabhängig vom Dateiformat des Films, sowie auch jede Filmpassage selbst auf rechtmäßige Verwendung hin überprüft werden.

Rechte an Dokumenten und Software (CD-ROM)
Software und Dateien sind bezüglich der Rechtesituation was die Vervielfältigung angeht, in ähnlicher Weise zu überprüfen wie es zuvor für Video und Ton Aufnahmen beschrieben wurde.
Auch sogenannte "Shareware" darf zwar frei genutzt werden, müsste aber zur Vervielfältigung bei dem Eigentümer angefragt werden.

Rechte an Schriften und Bildern auf Drucksachen
Bitte beachten Sie, dass es auch Eigentumsrechte an Bildern und Schrifttypen gibt. Wenn Sie Fotos oder Logos für die Gestaltung Ihrer Drucksachen verwenden, sollten Sie vorher klären ob diese ohne weitere Genehmigung verwendet werden dürfen. 

Authoring
Beim Authoring werden die unterschiedlichen Inhalte einer Master-DVD (z.B. Film, Bilder, Text- und Tondokumente) zusammengestellt, gestaltet und funktional miteinander verbunden. Das Authoring ist ein wichtiger Zwischenschritt zwischen der Produktion und der Vervielfältigung. Zunächst erfolgt beim sogenannten Encoding die Wandlung der gelieferten Daten, von jedem beliebigen Ausgangsmaterial in ein DVD/Blu-ray-gerechtes Format, d.h. es wird ein DVD konformer MPEG2 Videostream erstellt. Anschließend werden die Dateien zu einer für den Nutzer komfortablen Anwendbarkeit aufbereitet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Design von interaktiven Menüs und der von Fall zu Fall unterschiedlichen und somit individuellen Programmierung.

Autorun (Autoplay, Autostart)
Autorun ist die Funktion von Microsoft Windows, Datenspeicher automatisch zu durchsuchen und Dateien automatisch zu öffnen beziehungsweise auszuführen, sobald die Datenträger für das Betriebssystem verfügbar sind. Dadurch kann beispielsweise beim Einlegen einer CD oder DVD automatisch ein Installationsprogramm starten. Neuere Windowsversionen lassen u.U. Autorun aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu.

Bedruckbarer Bereich
Da eine Druckmaschine nicht bis zum äußeren Papierrand drucken kann, wird der bedruckbare Bereich angegeben. Wenn Druckvorlagen erstellt werden, muss dieser aus den Druckspezifikationen herausgesucht und beachtet werden. Gleiches gilt auch für die CD/DVD-Bedruckung. Wir empfehlen den Bereich von 18-35 mm nicht zu bedrucken. (Siehe auch unsere Spezifikationen).

Beschnitt
Um das fertige gedruckte Druckprodukt zu erhalten, muss es maschinell geschnitten werden. Beim Schneiden gibt es immer leichte Toleranzen, da Papier und Pappe eben "lebendes" Material ist. Es könnte also sein, dass das Messer z.B. 0,5mm weiter rechts schneidet. Wenn die Daten nun keinen Beschnitt haben, bleibt auf der linken Seite durch den Versatz ein weißer unbedruckter Rand von 0,5mm stehen. Beschnitt ist also kein weißer Rand sondern bedruckter Rand. Das bedeutet, dass oben, unten, rechts und links Hintergründe und Bilder, die bis direkt an den Formatrand gehen, zusätzlich noch 3mm über diesen hinausragen müssen, damit beim Schneiden nachher keine unbedruckten Flächen stehen bleiben.

CD-Audio
Die Compact Disc Digital Audio (kurz auch CD-DA, auch Audio Compact Disc, Audio-CD oder Digital-Audio-CD) ist ein von Philips und Sony seit 1979 entwickelter optischer Massenspeicher zur digitalen Speicherung von Musik. Sie sollte die Nachfolge der Schallplatte antreten. Die Compact Disc hat 12 cm Durchmesser, einemaximale Spielzeit von 78 Minuten und enthält ausschließlich Audio-Daten. Wenn Sie dem sogenannten Red-Book-Standard (einer Norm für Audio-CDs) entspricht, kann die Audio-CD in beliebigen dafür vorgesehenen Geräten abgespielt werden, etwa über ein Laufwerk in PC bzw. Notebook oder über eine handelsübliche Stereoanlage mit CD-Player.

CD-R
Eine CD-R (englisch: Compact Disc Recordable) ist eine einmal beschreibbare CD, die mit einem handelsüblichen Brenner beschrieben werden kann. Daten, Fotos, Videos oder Musik können darauf gespeichert und mit einem CD-Laufwerk abgespielt werden.

CD-ROM
Die Bezeichnung CD-ROM (Compact Disc Read-Only Memory) wird für optische Speichermedien verwendet, auf denen digitale Daten bleibend gespeichert werden können. Abhängig vom Hersteller können auf dem Kunststoffträger Speicherkapazitäten von bis zu 900 MByte erreicht werden.

CMYK
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe. CMYK-Farbräume sind, wie auch RGB-Farbräume, geräteabhängig und benötigen deshalb Farbprofile, um Farbtöne exakt zu beschreiben.

Covercard
Mit Covercard bezeichnet man Drucksachen für CD- und DVD-Boxen. Eine Covercard hat die Maße eine Booklets und wird auch als 2-seitiges Booklet beschrieben, da es ein Blatt ist, dass vorne und hinten bedruckt wird.

Digitaldruck
Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. In der Praxis, ist diese Verfahren allerdings viel teurer als der Offsetdruck und wirdhalb bei uns sehr bei sehr eiligen Produktionen eingesetzt.

Drucksachen
Das Produkt- und Verpackungsdesign Ihrer CD oder DVD kann unter Umständen grossen Einfluss auf den Markterfolg des Endprodukts haben. Mit technisch modernen Offset- und Siebdruckmaschinen können wir Ihnen Druckerzeugnisse in einer hervorragenden Qualität liefern. Bitte beachten Sie daher bei der Auftragsvorbereitung unbedingt die Spezifikationen, um ein bestmögliches Druckergebnis zu erzielen.

DVD - Digital Versatile Disc
The DVD (Digital Versatile Disc) has a significantly higher storage volume for audio, video and multimedia content than the CD. This data carrier is characterized by excellent picture and sound quality. It is versatile and very durable.

Euroskala
Euroskala ist die Kurzbezeichnung für die Europäische Farbskala für den Offsetdruck. Sie war früher in der deutschen Norm DIN 16539 von 1971 genormt.

Encoding
Bei der DVD-Produktion bezeichnet es die Umwandlung der Daten in das MPEG2 Format, dem Standard für die Video-DVD.

GVL
GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten). Nimmt die Zweitverwertungsrechte im Auftrag der Künstler und Hersteller wahr (ist im Preis der GEMA mit inbegriffen). Wird ein LC (Label Code) benötigt wendet man sich an die GVL. Infos unter www.gvl.de.

GEMA
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist die seit 1933 staatlich legitimierte Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Generaldirektionen Berlin und München) die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die als Mitglied in ihr organisiert sind. Andere Verwertungsgesellschaften sind zum Beispiel in Österreich die AKM und in der Schweiz die SUISA.

GEMA-Freistellung
Bei Produktionstart erhalten Sie von unserer Kundenbetreuung ein GEMA-Freistellungsformular. Im GEMA-Formular bestätigen Sie uns, dass Ihre Produktion entweder frei von GEMA-pflichtiger Musik ist oder von Ihnen bereits ordnungsgemäß bei der GEMA angemeldet wurde.

Hybrid-CD
Als Hybrid CD bezeichnet man CD-ROMs für Windows und Macintosh, auf denen sich mehrere unterschiedliche Dateisystemen befinden, beispielsweise Daten-CD-ROMs mit einer Audio-CD-Spur. Eingesetzt werden Hybrid CDs unter anderem bei Computerspielen (für mehrere Systeme oder mit zusätzlicher Musik), aber immer häufiger zu Zwecken des Kopierschutzes, auch für Audio-CDs.

Image-Datei
Image-Datei  ist die Bezeichnung für eine Computer-Datei, die ein Speicherabbild des Inhalts einer CD oder DVD, die im Format ISO 9660 strukturiert ist, enthält. Das Dateisystem wird bei der Erstellung eines ISO-Abbildes unverändert kopiert, dadurch bleiben Berechtigungen und andere Metadaten unverändert erhalten. Verwendet wird dies meist zur elektronischen Datenanlieferung im Presswerk, per FTP-Server oder über einen Cloud-Speicher. Häufigst verwendetes Format ist das Nero-Image mit der Endung .nrg .

Label-Code LC
Der Labelcode (LC) ist eine vier- bzw. fünfstellige Kennziffer [1] (Beispiel: LC 12345), die von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) auf Antrag und an Mitglieder kostenlos für die Kennzeichnung von Tonträgern vergeben wird. Jedes eingetragene Plattenlabel hat einen eigenen Labelcode, der ursprünglich 1977 von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) zur fehlerfreien Identifizierung der verschiedenen Plattenlabel eingeführt wurde.[2] Tonträger, die unter einem solchen Label erscheinen, tragen den entsprechenden Code als Aufdruck. Im Falle der Verwendung bei einer Hörfunk- oder Fernsehsendung kann die Sendeanstalt anhand des Labelcodes mit dem Label über die GVL abrechnen.

Labeldruck
Der "Labeldruck" ist der Auftrag auf der CD/DVD selbst. Druckverfahren sind hierbei meist eine Kombination aus Sieb- und Offsetdruck. Zuerst wird eine weiße Grundierung per Siebdruck aufgetragen, danach erfolgt die eigentliche hochauflösende Bedruckung im Offsetdruck.

Layer
Bei den DVDs unterscheidet man zwischen den einschichtigen DVD-5- und den zweischichtigen DVD-9-Rohlingen. Die zweite Schicht (Layer) liegt unterhalb der ersten und wird getrennt ausgelesen. Bei der einschichtigen DVD-5 ist der zweite Layer ein leerer Dummy. Der erste layer wird als Layer0 bezechnet, die zweite Schicht als Layer1.

Leporello
Als Leporellofalz bezeichnet man die charakteristische Faltung von formalen oder geschäftlichen Briefen. Die Bezeichnungen Zick-Zack- oder Z-Falz sind ebenfalls gebräuchlich. Das Papier wird beim Leporellofalz zwei Mal horizontal und in wechselnden Richtungen gefaltet. Dies ergibt die typische, zickzackartige Faltung, die auch bei Flyern oder kleineren Prospekten Anwendung findet. 

Mastering / Pre-Mastering
Beim Mastering wird die digitale Originaldatei Ihres Datenträgers per Laserbelichtung auf einen Glasmaster übertragen. Das Pre-Mastering umfasst die Prüfung und gegebenenfalls die Nachbearbeitung des uns zur Verfügung gestellten Ausgangsmaterials. Zum Prozess des Pre-Masterings gehören z.B. die Datenformatierung, eventuelle Kopierschutz-Bearbeitungen und das DVD-Authoring. Selbstverständlich ist ein Pre-Mastering überflüssig, wenn Ihre Quelldatei die Richtlinien für ein Produktionsmaster bereits erfüllt.

Maxi-InlayCard
Die Maxi-InlayCard ist eine beidseitig bedruckbare Covercard, die in der Standard-Verpackung für Maxi-CDs, der Two-Piece-Box, Verwendung findet. Von der Covercard unterscheidet sie sich vor allem durch die Falz, durch die unter dem 7mm breiten Steg der Two-Piece-Box informationen hinterlegt werden können, und durch die anschließende, gefalzte Druckfläche, die an den Einleger bei Musikkassetten erinnert. Maxi-Cards werden mit und ohne Flap produziert. Der Flap ist eine weitere, aufklappbare Seite.

MP3
MP3 ist ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression digital gespeicherter Audiodaten. MP3 bedient sich dabei der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen bewusst hörbare Audiosignale zu speichern. Dadurch wird eine starke Reduktion der Datenmenge möglich, die jedoch die wahrgenommene Audioqualität nicht oder nur kaum verringert. MP3 ist das dominierende Verfahren zur Speicherung und Übertragung von Musik auf Computern, im Internet und auf tragbaren Musikabspielgeräten (MP3-Player). Eine CD mit MP3-Dateien ist praktisch betrachtet eine CD-ROM, obwohl Audio-Daten auf der CD gespeichert sind. Viele moderne CD-Player, Autoradios und DVD-Spieler sind inzwischen dennoch in der Lage, MP3-CDs abzuspielen. Bitte beachten Sie, dass wir aus angelieferten MP3-Dateien, ohne erneute Freigabe, keine Audio-CD herstellen können.

Offsetdruck
Nach dem CD/DVD pressen kann die CD/DVD bedruckt werden. Hierfür gibt es das Siebdruckverfahren und das Offsetdruckverfahren. Bei beiden Verfahren können bis zu 6 Labelfarben verwendet werden.  Das Offsetdruckverfahren ist besser geeignet um Fotos, Schriften und detaillierte Farbverläufe darzustellen.

Polycarbonat
Polycarbonat, der Rohstoff zum pressen von CDs/DVDs, ist transparent und farblos. Polycarbonat ist verhältnismäßig teuer. Es wird daher fast nur dort eingesetzt, wo andere Kunststoffe zu weich, zu zerbrechlich, zu kratzempfindlich, zu wenig formstabil oder nicht transparent genug sind.

RGB
Rot, Grün und Blau. Der RGB-Farbraum, ein additiver Farbraum, der Farbwahrnehmungen durch das additive Mischen dreier Grundfarben (Rot, Grün und Blau) nachbildet. Dieser wird auf Computermonitoren eingesetzt, ist allerdings nicht für der Druck geeignet. Bei der Umwandlund von RGB-Daten in die für den Druck nötigen CMYK-Farbraum, kann es zu Farbverschiebungen kommen. z.B. kann ein dunkles Blau leicht ins Violett "kippen". Legen Sie deshalb Ihre Druckdaten von Anfang an im CMYK-Farbraum an.

Stamper
Der Stamper ist die Vorlage zur Vervielfältigung von CDs, DVDs sowie für BDs in einem Presswerk. Er ist der durch Galvanisierung gewonnene endgültige Abdruck des Glasmasters. Bei der Pressung werden in einer Spritzgussmaschine anhand des Stampers CDs, DVDs und BDs in großen Stückzahlen erstellt. Ein Stamper ist werkspezifisch und auch nur begrenzt haltbar, kann aber für sämtliche Pressungen beziehungsweise Nachpressungen verwendet werden, bis er nach etwa fünf oder mehr Jahren nicht mehr zu gebrauchen ist.

Siebdruck
Nach dem CD/DVD pressen kann die CD/DVD bedruckt werden. Hierfür gibt es das Siebdruckverfahren und das Offsetdruckverfahren. Bei beiden Verfahren können bis zu 6 Labelfarben verwendet werden. Das Siebdruck- verfahren ist die Standardausführung und ist sehr gut geeignet um kräftige, vollflächige Farben darzustellen. 

WAV
Das WAV-Dateiformat ist ein Containerformat zur digitalen Speicherung von Audiodaten, das auf dem von Microsoft für Windows definierten Resource Interchange File Format (RIFF) aufsetzt. Eine WAVE-Datei enthält vor den Audiodaten zumindest Informationen über deren Format. Bitte beachten Sie, dass wir aus angelieferten WAV-Dateien, ohne erneute Freigabe, keine Audio-CD herstellen können.

Wickelfalz
Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Wickelfalz. Ein Dreibruch-Wickelfalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

Zickzackfalz
Das Papier wird beim Zick-Zack-falz zwei Mal horizontal und in wechselnden Richtungen gefaltet. Dies ergibt die typische, zickzackartige Faltung, die auch bei Flyern oder kleineren Prospekten Anwendung findet.